Managed IT · Entscheidung
IT-Outsourcing im Unternehmen vs. internes Team — wann welches Modell
Die Entscheidung „IT-Abteilung aufbauen“ vs. „gemanagt gehen“ fällt selten am Preis allein. Entscheidend ist Zugang zu Kompetenzen (Sicherheit, Netz, HA), die Kosten der Fluktuation und ob das Unternehmen auf Infrastruktur oder auf Produkt konkurrieren will.
Wann das interne Team gewinnt
- das digitale Produkt ist Kern des Geschäfts und verlangt tägliche Plattformänderung,
- es gibt bereits ein starkes Plattformteam und reife SRE-Prozesse,
- Vorschriften oder Verträge verlangen volle Personalhoheit über kritische Rollen.
Wann Outsourcing / Managed die Nase vorn hat
- 24/7-Abdeckung ist nötig, Vollzeit-SOC plus Admins sind aber nicht tragbar,
- technische Schulden (Patching, Backup, Monitoring) wachsen zulasten der Projekte,
- ein vorhersagbares SLA ist besser als „Best Effort“ einer Schlüsselperson,
- NIS2 / DORA verlangen Nachweise und Kontinuität, die am Wochenende allein nicht haltbar sind.
24/7-SOC ist bei BaseCloud kein Standard im Business-Paket; typisch Professional / Enterprise, wo vertraglich vereinbart.
Die versteckten Kosten des Modells „ein Admin“
Bus-Faktor = 1 ist das häufigste Anti-Pattern in KMU und Mid-Market. Urlaub, Krankheit oder Weggang einer Schlüsselperson macht „günstige“ Infrastruktur zum Ausfall. Ein gemanagter Betreiber verteilt Kompetenzen auf Team und Verfahren — während Sie die fachliche Kontrolle behalten (Zugang, Daten, Change-Entscheidungen).
Hybrid, nicht Entweder-oder
Ein häufiges und gesundes Modell: interner IT Product Owner / CTO setzt Prioritäten, BaseCloud betreibt Infrastruktur, Sicherheit und Kontinuität. Die Pakete Business → Professional → Enterprise skalieren den Scope, ohne das Engagementmodell komplett auszutauschen. Business ist ein gemanagter Server ab 120 € netto — keine Private Cloud.