Datenresidenz

Daten und Infrastruktur in der Europäischen Union

Für B2B-Kunden sind Datenstandort, Isolation der Umgebungen und Zugangskontrolle Entwurfsanforderungen — keine Marketingdekoration. BaseCloud gestaltet gemanagte Private / Hybrid Cloud mit Verarbeitung im EWR als Standard; Objekt- und Hardware- Schicht stellen Infrastrukturpartner bereit, und wir verantworten Betrieb, Sicherheit und vertragliches SLA. Wir beanspruchen kein Eigentum am Rechenzentrum.

EU-Residenz

Speicherung und Verarbeitung im Europäischen Wirtschaftsraum

Standardmäßig bleiben Produktionsdaten, Backups und Betriebslogs im EWR. Das erleichtert die Zuordnung zur DSGVO (Übermittlungen, Auftragsverarbeitung, DSFA) und die Erwartungen von Enterprise- und regulierten Kunden in der EU. Konkrete Standorte (Land / Region / Standort) werden im Projekt und Vertrag festgelegt — nach Bewertung der Systemkritikalität und Branchenanforderungen.

Was wir mit dem Kunden vereinbaren

  • wo Produktionsdaten liegen vs. Replikate / Backup,
  • welche Logs die Region verlassen dürfen (zum Beispiel Telemetrie von Werkzeugen),
  • wie die Subunternehmerkette der Infrastruktur in der Dokumentation erscheint.

DSGVO — Kontext

Mandantentrennung

Trennung der Kundenumgebungen als Entwurfsanforderung

Shared Hosting mit „weicher“ Isolation erfüllt Enterprise-Erwartungen nicht. Im BaseCloud-Modell erhält jeder Kunde klar getrennte Grenzen: Netz, Identität, Storage und Admin-Oberflächen. Isolation ist kein „Premium“-Schalter — sie ist eine Architekturannahme der gemanagten Cloud, skaliert von Business (dedizierter Server / Scope) bis Enterprise (Private / Hybrid, oft eigene Cluster und Policies).

Praktische Schichten

  • L2/L3-Segmentierung und Firewall-Regeln zwischen Mandanten,
  • getrennte IAM-Konten / Rollen — keine gemeinsamen Superuser „für alles“,
  • kundenspezifische Kontrolle von Images, Secrets und Backup-Pfaden.

Backup und DR

Kopien und Wiederherstellungsverfahren passend zur Kritikalität

Backup ohne RPO/RTO und Restore-Tests ist Plattenkosten, keine Kontinuität. Zeitpläne, Aufbewahrung und Speicherort der Kopien stimmen wir auf Paket und Systemgewicht ab: tägliches Backup mit Retention im Business; Restore-Tests und DR-Szenarien in Professional / Enterprise. Replikation und Warm-/Hot-Standby dort, wo ein Audit die Kosten eines niedrigen RPO rechtfertigt.

Wir veröffentlichen kein Datum der „letzten Wiederherstellung“ als Marketingzusage. RPO/RTO gelten nur, wenn sie nach Bewertung vertraglich vereinbart sind.

Entwurfsprinzipien

  • Kopien außerhalb des Produktionsvolumes selbst (Resilienz gegen Array-Ausfall),
  • klarer Owner von Restore-Entscheidungen und Kommunikationskanal,
  • Tests im vertraglichen Zyklus — nicht „einmal beim Go-live“.

Mehr: Backup, RPO/RTO und Tests

Netz und Zugang

VPN, Segmentierung, Härtung — gemäß Bedrohungsmodell

Infrastrukturzugang sollte nicht auf öffentlichem RDP/SSH „der Bequemlichkeit wegen“ beruhen. Wir gestalten Pfade: VPN oder private Leitungen, Jump Hosts, MFA auf Oberflächen, Segmentierung DMZ / App / Daten und Systemhärtung für ein vereinbartes Bedrohungsmodell (zum Beispiel Fintech, Gesundheit, Multi-Tenant-SaaS). Der Regelumfang kommt aus der Bewertung — nicht aus einer Schablone für alle.

Das BaseCloud-Modell ist vollständig gemanagt: Betreiberverantwortung. Kundenanwendungen und Daten laufen über vereinbarte Kanäle (z. B. Deploy, Anwendungspanels), während administrative OS-Rechte beim Betreiber bleiben.

Typischer Scope

  • Steuerung des Ost-West-Verkehrs in der Umgebung,
  • Reduktion der Angriffsfläche (geschlossene Ports, Patching, CIS-ähnliche Baseline),
  • Eskalationswege bei Zugangsanomalien — abgestimmt mit SOC / Neural Security Shield in Enterprise.

SOC, SIEM und EDR · Neural Security Shield

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