Kontinuität · Backup / DR
Backup und Disaster Recovery: RPO, RTO und Restore-Tests
Backup ohne definiertes RPO/RTO und Restore-Tests ist nur Plattenkosten. Disaster Recovery ohne Verfahren und Kommunikationsfenster ist ein Papierplan. Im gemanagten Modell müssen beide Schichten Teil des SLA sein — kein Zusatz „wenn Zeit ist“.
RPO und RTO — klar formuliert
- RPO (Recovery Point Objective) — wie viel Datenverlust akzeptabel ist (zum Beispiel 15 Minuten, 4 Stunden),
- RTO (Recovery Time Objective) — wie schnell die Umgebung wieder in Betrieb sein muss.
Niedrigere Werte bedeuten teurere Architektur: häufigere Snapshots, Replikation, Warm-/Hot-Standby, separater Standort. Nicht jede Anwendung braucht Near-Zero-RPO. RPO/RTO gelten bei BaseCloud nur, wenn sie nach Bewertung vertraglich vereinbart sind. Wir nennen kein Datum der „letzten Wiederherstellung“ als Produktversprechen.
Häufige Fehler in der Praxis
- Backup auf demselben Array / in derselben AZ wie die Produktion,
- kein Restore-Test (oder ein Test „alle zwei Jahre“),
- unklar, wer Restore genehmigt und wer mit Kunden kommuniziert,
- Retention zu kurz für Buchhaltung oder Branchenvorgaben.
Was gemanagtes DR bei BaseCloud umfasst
In den Paketen Professional und Enterprise sind Backup- und Wiederherstellungsverfahren Teil des Betriebs: Zeitpläne, Job-Monitoring, Retention und Beteiligung an DR-Tests. Der RPO/RTO-Umfang wird nach Bewertung konkretisiert — wir versprechen kein „Zero Downtime“ ohne Architektur, die das tatsächlich ermöglicht.
Checkliste vor Unterzeichnung des SLA
- Liste kritischer Systeme und ihrer fachlichen Owner,
- RPO/RTO-Ziele je System (nicht eine Zahl für das ganze Unternehmen),
- Häufigkeit und Form der Restore-Tests,
- Eskalationsweg und Bericht nach dem Vorfall.
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